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das Batmobil im Wandel der Zeit



Wir wollen eine Auswahl unserer ganz persönlichen Lieblings-Film-Autos im Maßstab 1/25 bauen, jeweils in einer kleinen stilisierten Szene.
Leider mussten wir zwei Autos recht bald vorläufig wieder von unserer Liste nehmen, da mangels einer geeigneten Basis und entsprechender Informationen der Bau im Moment zu aufwändig ist. Es waren dies der '74 Toyota Corona aus "Harry und Sally" sowie der '74 Dodge Monaco - das legendäre Bluesmobile. Interessant wäre auch ein '64 Ford Anglia - Ihr dürft mal raten, aus welchem Film. Wir werden sehen, was sich ergibt...
Derzeitig sind geplant bzw. in Arbeit:

Interessant sind oft auch die Hintergrund-Informationen, die wir bei den Recherchen zu den jeweiligen Fahrzeugen sammeln konnten und von denen wir etwas hier weiter geben möchten.

Harold und Maude - Jaguar E Leichenwagen

Der 1971 erschienene Film erzählt die Geschichte von Harold (Bud Cort) - einem schüchternen Teenager mit einer gewissen Neigung zu allem, was mit dem Tod zusammenhängt - und der 79-jährigen Maude (Ruth Gordon). Sie treffen sich zufällig auf Beerdigungen, kommen in's Gespräch und erleben schließlich eine Love-Story der ganz eigenen Art. Wer mehr wissen will, sehe sich diesen wunderbaren Film an.

Harolds Mutter versucht ihn mit aller Macht aber ebenso erfolglos zu verkuppeln. Da sie meint, dass sein Auto (ein '59 Cadillac Leichenwagen) ihre Bemühungen stört, gibt sie den kurzerhand weg und schenkt ihm einen Jaguar E (Serie 2). Den Rest mögen die folgenden Bilder erzählen.

 Jaguar E mit Schleife

 

 

 Harold mit Schneißbrenner

 Jaguar E Leichenwagen

 

 

 Auto beim Sturz von den Klippen

 Auto zerstört am Strand

Dieses Fahrzeug wurde extra für den Film gebaut, und zwar genau einmal.

Am Ende des Filmes musste es von den Klippen stürzen - und zwar real, die Computertechnik war damals noch nicht so weit - und sah danach so aus...

Es gab daher nach Abschluss der Dreharbeiten keine Chance, das Auto noch einmal zu sehen oder Fotos davon zu machen.

 
 Monogram Bausatz Jaguar XKE

Anfang der 70'er haben wir als Studenten den Film gesehen und waren von Film und Auto sofort begeistert. Madeleine hat damals aus dem Gedächtnis in 1/87 schon ein Modell gebaut. Nach nur einmaligem Filmgenuss und ohne Standbilder etc. war das Ergebnis nicht ganz korrekt - aber wunderschön. Falls ich das Modell noch finde, liefere ich ein Bild davon nach.

Ausgangsbasis für das jetzige Modell war der Monogram Bausatz #2243 "Jaguar XKE" von 1978.

 
 hinterer Aufbau entfernt

In einem ersten Schritt werden der hintere Teil des Daches, die Heckklappe sowie die C-Säulen entfernt.

So wurde ganz nebenbei die Idee zu dem Modell eines Pick-Up's geboren - später einmal...

 
 Jaguar mit Papp-Aufbau

Mit leichtem Karton und Klebestreifen wird anschließend der Aufbau hergestellt, mit den Bildern verglichen, variiert usw., bis die Form stimmt.

 
 Jaguar mit Polistyrol-Aufbau, Rohbau

Nach und nach werden die Karton-Teile durch entsprechend zugeschnittene Polistyrol-Platten ersetzt, bis der Rohbau fertig ist.

 
 Jaguar Aufbau grundiert

Nach ausgiebigen Spachtel- und Schleifarbeiten sowie dem Hinzufügen von Details wie Türholmen, Regenrinnen und Zierleisten kann eine erste Primer-Schicht aufgetragen werden.

Ich denke, das Ergebnis kann sich bereits sehen lassen.

 

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Ghost Busters - '59 Cadillac Miller Meteor Ambulanz

 Prospekt von Miller-Meteor

Der Film Ghostbusters erschien 1984, die Fortsetzung Ghostbusters II 1989. Der Inhalt der Filme sollte in groben Zügen bekannt sein - ansonsten: ansehen!

Basis für die in den Filmen verwandten Autos waren '59 Cadillac Miller-Meteor Sentinel. (rechts eine Seite aus einem Original-Prospekt)

In den Filmen wurden verschiedene Fahrzeuge benutzt, die sich nicht nur in den An- und Aufbauten sondern auch in Karosseriedetails unterscheiden. Sie befinden sich noch im Besitz der Filmstudios und können besichtigt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Repliken.

 
 Caddy Ambulanz neben Smart

Dieses Bild zeigt wohl recht deutlich wie mächtig das Auto ist. Bei einer Länge von fast 6,5m und einem "Kampfgewicht" von ca. 3,5to (ohne Ein- und Aufbauten) kann ich mir gut vorstellen, welche Arbeit die Stuntmen bei den Fahrszenen geleistet haben und welche Belastung das für die Autos war.

Unser Modell soll den "ECTO-1" zeigen, wie er am Anfang des Filmes kurz zu sehen ist - "... An der Aufhängung muss gebastelt werden, den Stoßdämpfern und den Bremsen - die Bremsbeläge -, an den Leitungen, am Vergaser, am Getriebe und ... vielleicht eine neues Motorblöckchen, der Auspuff und ein paar Kabel ..."

 
 Ecto-1 fährt erstmals vor

Die ursprünglich schwarze Lackierung erklärt sich daraus, das diese Autos aus Kostengründen sowohl als Ambulanzen wie auch als Bestattungsfahrzeuge genutzt wurden. Während es über den "ECTO-1" und den "ECTO-1A" reichlich Informationen gibt, sind wir hier auf die Bilder aus dem Film sowie allgemeine Aussagen über solche Ambulanzen angewiesen.

So war es z.B. nicht möglich heraus zu bekommen, welches Kennzeichen sich an dem Auto befindet. Wir haben deshalb beschlossen, "ECTO-1" zu verwenden, auch um dem Betrachter einen Hinweis auf die Identität des Modelles zu geben.

 
 Ambulanz Karosserie grundiert

Für dieses Modell stand uns der AMT/Ertl-Bausatz #6017 "ECTO-1A" von 1989 zur Verfügung. Nach einigen Modifikationen (z.B. Öffnen der Radausschnitte, Nachrüsten der seitlichen Gummi-Leisten) und Entfernen der Montage-Nippel sowie -Löcher für die Ghostbuster-Ausrüstung kommt die Karosse mit der Grundierung dem Ziel schon recht nahe.

Die Zurüstteile (selbst angefertigt oder aus der Grabbelkiste) wurden für das Foto nur lose angesteckt.

 
 Inneneinrichtung der Ambulanz mit Rolltrage

Die Inneneinrichtung bedurfte größerer Umbauten. Die ganzen Spezial-Einbauten wurden entfernt und alles nach Bildern von Original-Ambulanzen wieder in den Urzustand versetzt. Dazu wurde noch nach Fotos eine Roll-Trage gebaut, die den Gesamteindruck abrundet.

Um die Arbeiten zu kontrollieren, musste zwischendurch immer wieder lackiert werden.

 
 Ambulanz Karosserie lackiert

Die Karosserie nach der Lackierung mit "verwittertem" schwarz (eine Mischung aus drei Teilen Glanzlack und einem Teil Mattlack, mit niedrigem Druck aufgetragen).

Mit einem angemischten "Primergrau" wurden anschließend die mit der Sprühdose übergemalten Kennzeichnungen nachgebildet.

Jetzt fehlen noch die "Chrom"-Details und Anbauteile sowie Dreck und Rost. Zunächst muss aber der Innenausbau voran getrieben werden.

 
 Umbau der Stoo-Stange in Schritten

Gleichzeitig wurde nebenher die hintere Stoßstange komplett umgebaut.

Um Probleme mit der Passform zu vermeiden, wurde auf Basis des Bausatz-Teiles zunächst die obere Partie duch zwei 1,5mm starke Polistyrol-Platten nachgebildet.

Dann wurden die überflüssigen Teile unten entfernt und ebenfalls mit Polistyrol-Platten die Form grob angelegt.

Nach reichlichen Spachtel- und Schleifarbeiten mussten zum Abschluss wieder "Macken" in die Stoßstange gemacht werden.

Danach konnte mit "Bare Metal"-Folie verchromt werden.

"Dreck" und "Rost" machen später am Fahrzeug den Eindruck komplett.

 
 Inneneinrichtung fertig

Der fertig gestellte Innenraum mit reichlich Schmutz und Verschleißspuren. Zur Rolltrage sind noch einige Details hinzu gekommen, die ahnen lassen, dass die letzte Fahrt mit dem Auto wohl nicht so ganz problemfrei war.

 
 Inneneinrichtung der Ambulanz mit Glas und Gardinen

Hier nun der komplette Innenausbau des Fahrzeuges - die Inneneinrichtung mit der aufgeklebten Verglasung und den vorbildgetreuen Gardinen.

 
 Inneneinrichtung der Ambulanz mit Glas und Gardinen

Und das Gleiche noch einmal aus der anderen Richtung.

Die Gardinen wurden aus Bleifolie nachgebildet und passend bemalt.

 
 Fertiges Auto von vorne rechts

Nach dem Zusammenbau der Inneneinrichtung, der Karosserie und des Chassis hier nun das fertige Modell.

 
 Fertiges Auto von vorne rechts

Die Bilder werden zu einem späteren Zeitpunkt noch ersetzt. Weder mit den zur Zeit herrschenden winterlichen Lichtverhältnissen noch mit Blitz sind im Moment ansprechende Fotos möglich.

 

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James Bond Goldfinger - Aston Martin DB5

 Aston Martin DB5 in Q's Halle

In diesem Film von 1964 fährt James Bond (Sean Connery) den legendären Aston Martin DB5.

Bond: Where's my Bentley?
Q: It's had its day, I'm afraid.
Bond: But it's never let me down.
Q: M's orders, 007. You'll be using this Aston Martin DB5, with modifications.

Allerdings war dieses Fahrzeug kein DB5, den gab es zu der Zeit als der Film gedreht wurde nämlich noch gar nicht. Es war ein "DB4 series 5", äußerlich nahezu identisch mit dem DB5....

Zum Glück besitzen wir ein Exemplar des Revell/Monogram Bausatzes #562 "Aston Martin DB4" von 1997, den wir "nur" entsprechend umbauen müssen.

 

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Batman: The Movie ('66) - Lincoln Futura Batmobile

 Lincoln Futura Showcar

Das Batmobil in diesem Film wurde von George Barris/ Barris Kustoms als Umbau aus dem Lincoln Futura Showcar in nur vierzehn Tagen gebaut. Es hat eine Stahlkarosserie und wiegt über 2,5to.

Nach Fertigstellung des Filmes hat Barris noch zwei Promo-Cars auf verlängertem Ford Galaxie Rahmen und einen Dragster - alle mit Fiberglas-Karosserie - gebaut.

Diese Fahrzeuge existieren heute noch, ebenso einige Repliken von Fans gebaut.

 
 Batman und Robin springen aus dem Batmobil

Wohl bei keinem Modell hat sich in der "Reifephase" des Projektes so viel getan wie hier. Zunächst wollte ich von paperinside.com einen Karton-Bausatz von diesem Auto aus Polistyrol nachbauen. Dann fand ich bei Jimmy Flintstone einen Gießharzbausatz, den er aber mittlerweile nicht mehr anbietet. Schließlich brachte Polar Lights gerade rechtzeitig gleich drei Bausätzes dieses Autos heraus. Der erste war ein Snap-Kit, kurze Zeit später erschien ein "normaler" Bausatz mit der Nummer POL837 und demnächst eine "Deluxe" Ausgabe mit Foto-geätzten Teilen und verschiedenen Motorversionen (Big Block oder Turbine). Ich habe die mittlere Version gewählt - zum einen, weil der enthaltene Motor dem Original entspricht und zum anderen, weil ich nicht länger warten wollte.

 
 Chassis mit Motor

Hier das fertig gestellte Chassis mit dem Motor. Ich habe mich nicht an die Vorlagen gehalten sondern einen "schönen" Motor gebaut - so viel "künstlerische Freiheit" muss sein.

 
 Innenraum des Modelles

Der nächste Bauabschnitt war der Innenraum. Hier gibt es reichlich zu tun. Die Details sowie die Vorbildtreue sind sehr gut.

Der Bausatz entspricht dem Zustand des Fahrzeuges in der ersten Staffel der Fernsehserie, was nahezu identisch mit dem Film ist. Es sind aber genügend Variationsmöglichkeiten dabei, um die notwendigen kleinen Korrekturen vorzunehmen.

Alle Schiebebilder, die kritisch sind, sind übrigens doppelt vorhanden.

 
 lackierte Karosse

Anschließend kam die Karosserie dran. Zunächst musste sie zusammen gebaut und verspachtelt werden, dann erfolgte die Lackierung in Schwarz. Als der Lack getrocknet war, konnten die roten Streifen angebracht werden und eine Schicht Klarlack bildet den Abschluss.

 
 Modell Rückansicht

Am Heck des Fahrzeuges mussten einige kleinere Modifikationen vorgenommen werden.

Für den Film wurde der "Nachbrenner" verlängert, was im Bausatz (fälschlicher Weise) schon so ist. Aber das gleichzeitig angebrachte Innenrohr und die rätselhafte Box unter dem Nachbrenner fehlen. Diese Box kommt übrigens nie zum Einsatz und es gibt nur Vermutungen, dass es sich dabei um eine Kamera handeln soll.

Die Antenne musste auch ausgetauscht werden, da die im Bausatz vorhandene den länglichen Fuß aus der ersten Fernsehstaffel hat.

 
 Modell Vorderansicht

 

 

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Speed Racer ('08) - Mach 5

 Kartonbild Mach 5

Das Fahrzeug in diesem Film wurde komplett am Computer generiert. Es hat nie real existiert.

Der Film ist nach meiner Meinung eher belanglos, aber das Auto gefällt und es ist in Form und Farbe ein schöner Kontrast zu unseren sonstigen Modellen.

Hierfür haben wir den Bausatz 6700 der Firma Polar Lights verwendet. Das Modell wurde direkt aus der Schachtel ohne Veränderungen gebaut.

 
 Chassis mit Inneneinrichtung vor Zusammenbau

Der Bausatz wurde offensichtlich für eine jüngere Kundengruppe entworfen. Er verfügt über zu öffnende Computer- und Motorabdeckungen. Das Periskop kann ein- und ausgefahren werden, die Lenkung funktioniert über das Lenkrad auf sich drehende Räder. Außerdem sind als Option "Ionenständer" zum hochgehobenen Darstellen, die vorne angebrachten Sägeblätter mit Halter sowie die "wasserdichte" Kanzel vorhanden.

Die Teile des Bausatzes sind sauber und fast ohne Gußgrate und Schlieren aus weißem Kunststoff. So kann auch ein Anfänger ohne große Lackierarbeiten ein ansprechendes Modell erstellen. Die Passform ist hervorragend, die Detaillierung ausreichend. Wäre es ein reales Fahrzeug, gäbe es allerdings genug Spielraum für Verfeinerungen.

 
 Modell fertig zum Lackieren

Das Modell hat konstruktionsbedingt eine Schwäche: um die gesamte Frontpartie läuft eine sichtbare Klebenaht. Da das Zusammenfügen der Ober- und Unterhälfte nach Anleitung der letzte Schritt ist, wäre sie auch nicht zu verhindern. Also habe ich beschlossen, hier anders vor zu gehen. Ich habe zunächst alles, was später nicht mehr möglich ist, zusammen gebaut. Danach die beiden Hälften verklebt und verspachtelt. Alles Weitere wird dann zum Schluss angebaut.

Hier das Modell fertig zum Lackieren. Vom Spachtel sieht man nicht viel, da ich weiße Spachtelmasse benutzt habe.

 
 Fertiges Modell von vorne

Das Modell wurde zunächst mit zwei Schichten weiß lackiert. Nach dem gründlichen Trocknen kamen dann die Decals dazu, die wieder zwei Tage trocknen durften. Eine Schicht Klarlack bildet dann den Abschluss.

An dieser Stelle ein Wort zu den Schiebebildern. Während der Rest des Bausatzes für Anfänger geeignet ist, sind die Decals das nicht. Das große "M" auf dem Vorderwagen ist gewissermaßen verkehrt auf dem Trägerpapier gedruckt, so dass es sich wie eine Schnecke aufrollt. Durch die auftretenden Spannungen muss es unweigerlich reißen. Bei mir ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in zwölf(!) Teile zersprungen. Das daraus resultierende Puzzle ist wohl leicht vorzustellen. Auch die "5" auf den Türen neigte zum Reißen, konnte aber weitgehend daran gehindert werden.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Klebekraft der Bilder. Beim Auftragen des Klarlackes sind etliche Bruchstücke davongeflogen, so dass ich gezwungen war, darauf noch Korrekturen vorzunehmen. Zum Glück ist keines der Bruchstücke auf dem Modell gelandet.

 
 Fertiges Modell von hinten

Der weitere Zusammenbau verlief dann wieder problemlos bis auf einige selbstverschuldete Schwierigkeiten. So war es zum Beispiel ziemlich problematisch, die Räder in der zusammengebauten Karosserie zu montieren. Aber irgendwie hat es doch geklappt und so ist hier das fertige Modell zu sehen, allerdings noch ohne die abschließende Wachspolitur. Dazu muss der Lack erst mehrere Wochen richtig durchgehärtet sein.

 

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