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den Anfang macht -

Axles and Alloys II

Die früher an dieser Stelle zu findenden Downloads zum Spiel befinden sich jetzt auf der hierfür eingerichteten Seite www.axles-alloys-2.de .

 Startaufstellung


Zuerst geht es um die große Platte mit der Rennstrecke. Nach einigen Streckenentwürfen und der genauen Vermessung des Kofferraumes wurden 90cm * 120cm festgelegt.

Der Unterbau für die Platte sollte leicht aber stabil sein. Deshalb habe ich eine 3mm Hartfaserplatte (Presspappe, Schrankrückwand) mit einem Rahmen aus 22mm-Quadratleisten verleimt und verschraubt. Die "gute" - glatte - Seite der Platte ist dabei unten, weil man auf der rauhen Seite sehr viel besser das Gelände aufbringen kann.

Anschließend wurde der endgültige Streckenentwurf mit Hilfe eines Rasters auf die Platte gezeichnet.

 

Nun ging es daran, das Gelände zu formen. Überwiegend habe ich dazu 2cm Styroporplatten aus dem Baumarkt benutzt. Ein wenig 1cm starkes Styropor und 3mm und 5mm Styrodur (Trittschalldämmung) fanden auch ihren Weg auf die Platte.

Nach dem alles aufgeleimt war, habe ich es entsprechend meiner Vorstellungen geformt und geglättet. Der Staubsauger war in dieser Phase mein Hauptarbeitsgerät.

 

Im nächsten Schritt bekamen die Seiten eine Schutzschicht aus mehreren Lagen Zeitungspapier und Leim. Damit sind sie deutlich stabiler gegen Belastungen, die beim Transport oder bei Spielen auftreten.

Für das "erdige" Gelände habe ich dann eine cremige Mischung aus Quarzsand, Leim und erdbrauner Abtönfarbe angerührt und großzügig aufgetragen. Im Streckenbereich wurden mit einem schmalen Borstenpinsel die Fahrspuren modelliert. Der Vorteil dieser Mischung im Vergleich zu Gips ist der, dass diese Masse auch nach dem Trocknen eine gewisse Rest-Elastizität hat und damit nicht reißt.

 

Nach etlichen Schichten Trockenbürsten in immer heller werdenden Brauntönen war es dann so weit und die Details konnten in Angriff genommen werden.

Zuerst kam der Start-/Zielbereich an die Reihe, denn es ging darum, die Platte bis zum Spielzug 2014 bespielbar zu bekommen. Fertig würde sie bis dahin sowieso nicht werden.

 

Nun ging es an die verbliebenen "weißen" Flecken - zuerst links am Rand der Teich. Begonnen habe ich damit, den Teichgrund zu bemalen und den Rand ein wenig zu bepflanzen. Dann wurde ein im Teich halb versunkenes Auto gebaut und in Position geklebt. Für das Wasser habe ich Vallejo "Still Water" versucht, aber mit ziemlichen Misserfolg. Überall im Uferbereich hat sich ein feines Muster aus Rissen (bis zu 1mm breit)gebildet und auch in der Fläche waren etliche. Ich habe dann festgestellt, dass die Risse fast unsichtbar werden, wenn man sie mit Klarlack auffüllt. Allerdings zieht der Lack beim Trocknen ein und die Risse sind wieder da. So habe ich ungezählte Schichten aufgebracht und insgesamt 4 Dosen Revell-Klarlack verbraucht. Dafür gibt es jetzt aber auch schöne Wellen auf dem Teich.

 

Jetzt war die linke "Insel" an der Reihe. Dort sollten eine Aussichtsplattform an Start und Ziel sowie ein Imbiss entstehen. Dafür wurde der Vollmer Imbisswagen (#5135) gebaut und (um)gestaltet. Der gesamte Bereich wurde schwarz grundiert und anschließend mit grauer Streu bedeckt. Dann konnte der Wagen mit einigen Bierzeltgarnituren und einer Werbetafel Position beziehen.

 

Die Aussichtsplattform und die Tribüne wurden in verschiedenen Grautönen trockengebürstet. Danach wurde noch die Brücke etwas verschmutzt.

An dieser Stelle habe ich die Arbeiten an der Platte zunächst eingestellt.

 

Den verbleibenden Rest der Zeit bis zum Spielzug habe ich mit der Gestaltung der Fahrzeuge verbracht. Da wir das Spiel auf sechs Teilnehmer ausgelegt hatten und es drei Gewichtsklassen gibt, mussten 18 Teilnehmerfahrzeuge gebaut werden, dazu noch ein Schlepper, ein Gabelstapler und ein Einsatzwagen für die Rennleitung.

Jedes der Modelle musste dafür komplett zerlegt werden ohne es zu zerstören (was natürlich bei jedem Modell anders ging). Dann wurde die Verglasung entfernt und eine Fahrerfigur hinein gesetzt. Jetzt kam der eigentliche Umbau, die Panzerung, die Bewaffnung, und dann musste das Fahrzeug wieder korrekt zusammen gesetzt werden. Dabei wurden die Räder fixiert, damit die Fahrzeuge beim Spielen nicht weg rollen. Es folgte die Bemalung in der Teamfarbe, Aufbringen von Rost, die Verschmutzung mit der Airbrush und zum Abschluss die Bemalung der Details. Der ganze Vorgang hat pro Fahrzeug schon gerne mal über 8 Stunden in Anspruch genommen.

 

Das Bild oben zeigt übrigens den Smart aus Team "Pink", in seine Einzelteile zerlegt.

Statt jetzt mit den Bildern von 21 Autos zu langweilen zeige ich hier nur ein Foto von einigen ausgewählten Exemplaren, die oben noch nicht zu sehen waren.

Mit diesem Stand war (sozusagen gerade rechtzeitig) alles fertig und wir konnten früh am 4.10.2014 zum Spielzug anreisen.

 

Auf dem Spielzug haben wir dann unsere Platte sowie das Spiel Axles and Alloys II vorgestellt. Wir waren reichlich mit Probespielen eingedeckt und hatten den Eindruck, dass die Teilnehmer daran viel Spaß hatten.

Ich hoffe, dass die folgenden Bilder davon etwas vermitteln können.

 
 Startaufstellung

 

 
 Startaufstellung

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